Nach einem halben Jahr der Elternzeit denkt man bei sich so: Mensch da hatte die Führung sechs Monate Zeit um etwas zu bewegen! Aber was muss man feststellen? – Richtig! Es hat sich nichts bewegt.

Es gibt immer noch zu wenig Personal, sei es bei den Lokführern oder bei den Wagenmeistern oder auch bei den Rangierern. Überall fehlt es an allen Ecken und Enden.

So ist es mir heute Nacht passiert das ich quasi ¨aus versehen¨Äbsolut pünktlich unterwegs war, also zumindest bis Würzburg, um dann festzustellen das es an sich bereits zum Scheitern verurteilt war als ich aufgestanden bin.
Also von vorne:
Nicht nur die Dienstzeit ist sehr Familienfreundlich (0:05 bis 8:47) sondern auch der Inhalt sehr Arbeitgeberfreundlich.
Einen Zug nach Würzburg, eine halbe Stunde Pause, zwei Stunden Bereitschaft und wieder einen Zug zurück. Um dann (zum Glück rechtzeitig) festzustellen das der Rückzug nicht kommt, wegen fehlenden Wagenmeistern im Bahnhof Nürnberg Rbf.

Also die lustige Fahrt im Fensterzug von Würzburg Zell nach Mainz-Bischofsheim. In zahlen 5:16 bis 8:04 …
Und dreimal dürft ihr Raten was ich in Mainz-Bischofsheim festgestellt habe… RICHTIG! Der Zug den ich hätte um 5:39 ab Würzburg Zell fahren sollen war mit sage und schreibe 23 Minuten Verspätung in Weiterstadt … Daraus ergeben sich wiederum zwei Möglichkeiten:

1. Entweder ist der Zug von Nürnberg nach Würzburg geflogen oder
2. Es gibt Kollegen die echte Probleme mit dem lesen und deuten von Zahlenwerten haben.

Ich verstehe einfach nicht warum man solche Leute die offensichtlich unfähig sind Daten vom PC-Bildschirm abzulesen weiter auf solchen Posten sitzen lässt.
Nun ja sei es drum. So habe ich meine Schicht statt um 8:47 schon um 8:28 Uhr beendet.

Da ich aber nicht nur meckern will, gibt es jetzt noch ein kleines Bildchen meiner letzten Schicht nach Nürnberg. Aufgenommen bei einer Überholung in Heigenbrücken.

185 260 am 22.7.14 in Heigenbrücken

185 260 am 22.7.14 in Heigenbrücken